Wir über uns

Der Werkstoff Kunststoff hat sich aufgrund seiner vielfältigen Gestaltungsmethoden und Verarbeitungstechnologien zu einem Hochleistungswerkstoff entwickelt, der aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Denn seit einer Reihe von Jahren werden zunehmend anspruchsvollere Strukturen, Substrukturen und Systeme in Kunststoffen entwickelt und in die Serienproduktion überführt. Dabei reicht die Vielfalt der Anwendungen von sehr einfachen und fast schon banal anmutenden Produkten wie einer Plastiktüte bis zu Hochleistungsbauteilen wie einem Flugzeugflügel, oder funktionellen Werkstoffen wie elektrisch leitfähigen Kunststoffen oder Memory-Shape-Polymeren.

Im Jahre 1998 wurde an der Technischen Universität Clausthal das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik durch Prof. Dr.-Ing. Gerhard Ziegmann gegründet. Seit dem 01.10.2012 ist Herr Prof. Ziegmann Inhaber der Niedersachsenprofessur Faserverbundwerkstoffe. Ebenfalls seit dem 1.10.2012 ist Herr Prof. Dr.-Ing. Dieter Meiners der Leiter des PuK. Der Arbeitskreis im Institut hat derzeit (Stand: Februar 2013) insgesamt 31 Beschäftigte, davon 23 im wissenschaftlichen und 8 im technischen und verwaltenden Bereich.

Entsprechend seiner Namensgebung betrachtet das Institut seine Arbeit im Konsens zwischen Werkstoff-Prozess-Strukturlösungen. Thematisch bearbeiten die Mitarbeiter drei Schwerpunktbereiche, die sowohl Elemente der Kunststoffverarbeitung als auch der Polymerwerkstoffe beinhalten, um so zu neuen Lösungsansätzen zu gelangen.
Das umfasst zum einen den Bereich der Fließprozesse, unter dem Thematiken der Kunststoffverarbeitung wie Mikrospritzguß, Compoundieren und die Verarbeitung hochgefüllter Kunststoffsysteme bearbeitet werden. Der Bereich der Faserverbunde stellt den zweiten Breich dar ,mit seinem thematischen Schwerpunkt der Umsetzung und Simulation von RTM- (Resin Transfer Moulding) und LCM- (Liquid Composite Moulding) Prozessen und SMCs (Sheet Moulding Compounds). Als dritter Kernpunkt wird der Bereich der Modifizierung, Charakterisierung und Verarbeitung von Naturfasern zu Naturfaserverstärkten Kunststoffen (NFK) bearbeitet. Dort ist unter anderem seit 2006 die Nachwuchsforschergruppe um Dr. Steuernagel tätig.

Neben der intensiven Grundlagenforschung, die vielfach gefördert wird durch Projekte der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft), FNR (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe), AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) und EU-Projekten im 6. Rahmenprogramm, wurden stetig die Kontakte zur Industrie geknüpft und weiter ausgebaut. Die Zusammenarbeit findet sowohl auf Basis von Kleinaufträgen als auch durch Kooperationsverträge statt. Auf diese Weise versuchen wir als Universitätseinrichtung eng mit der Industrie zusammenzuarbeiten und so den Transfer von Technologie und Wissenschaft voranzutreiben. Denn es zeigt sich immer wieder, dass selbst in etablierten Prozessen noch Optimierungsarbeit geleistet werden kann und teilweise noch Forschungsbedarf besteht. Dort möchten wir mit unserem Know-How zur Seite stehen und Innovationen einbringen.

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