In Kooperation mit der Bassmanufaktur Marleaux BassGuitars hat das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik (PuK) der TU Clausthal einen E-Bass mit Naturfaserverbund entwickelt. Der innovative E-Bass „Spock“ hat nicht nur musikalisch für Aufsehen gesorgt, sondern sicherte auch den Sieg des IHK-Technologietransferpreises in Braunschweig.
Insgesamt waren drei Projekte nominiert, die von einer Jury vorausgewählt worden sind. Alle drei Finalisten drehten ein Video zur Vorstellung der Projektpartner sowie der entwickelten Transfertechnologie. Anhand dieser Videos durfte das Publikum über den Sieg abstimmen. Die Bassgitarre mit Naturfaserverbund entstanden aus dem AiF geförderten ZIM-Projekt, überzeugte die Mehrheit der rund 200 Gäste.
Die Bassgitarre besteht aus einem Holzrahmen mit einer freischwingenden, dünnen Decke, dem Naturfaserverbund. Dieser Verbund aus Naturfasern und Kunststoff wird mittels des VARI-Verfahrens, der Vacuum Assisted Resin Infusion, hergestellt. Der Prozess wurde für die benötigte Decklage angepasst und kann nun selbstständig in der Bassmanufaktur durchgeführt werden.
Der E-Bass „Spock“ zeichnet sich durch einzigartige Klangeigenschaften und eine ausgewöhnliche Leichtigkeit aufgrund der neuen Bauweise aus. Somit entsteht ein neues Gefühl der Instrumentenperformance für den Musizierenden. Neben den einzigartigen Sound bietet der E-Bass vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Er zeigt ein Alleinstellungsmerkmal, da es nichts Vergleichbares gibt. Das spiegelt sich auch in der Verkaufszahlen und der Beliebtheit des Instrumentes wider.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bassmanufaktur und Universität sorgte für dieses tolle Ergebnis, dem E-Bass „Spock“. Die zusätzliche Ehrung mit dem IHK-Technologietransferpreises sorgt für zusätzliche Freude im Projektteam.
