PuK: SAMPE Innovationspreis für Till Tetzlaff

Till Tetzlaff (l) zusammen mit dem Betreuer seiner Masterarbeit Dr. Thomas Schuster (r) und dem Institutsleiter Dr. Wolfgang Kreuzer (m

Die SAMPE (Society for the Advancement of Material and Process Engineering) ist eine internationale Organisation zur Förderung technischer Spitzenleistungen in der Werkstoff- und Verfahrenstechnik. Auf ihrem jährlichen Symposium werden aus einer Vielzahl eingereichter Beiträge jeweils die zwei besten Arbeiten mit dem Innovationspreis bedacht. Eine dieser Auszeichnungen hat in diesem Jahr der mittlerweile ehemalige Clausthaler Student Till Tetzlaff für seine Masterarbeit zum Thema „Titandioxid-Nanopartikel in kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen“ erhalten.

In seiner Abschlussarbeit beschreibt Tetzlaff ein Verfahren, mit dem sich Titandioxid-Nanopartikel homogen und reproduzierbar in kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe einbringen lassen und charakterisiert diesen neuartigen Verbundwerkstoff ausführlich. Er zeigt, dass Titandioxid-Nanopartikel den Flammzeitpunkt unter thermischer Last um über 20 Prozent verzögern können, ohne dabei die guten mechanischen Eigenschaften des Verbundes zu beeinträchtigen. Die Ergebnisse sind Grundlage für weitere innovative Ansätze in diesen Bereich und werden auch zukünftig von ihm selbst im Rahmen seiner Promotion untersucht.

Das Gutachtergremium und der SAMPE-Vorstand zeichneten die Arbeit des Clausthalers Tetzlaff auf dem SAMPE-Symposium in Kassel als „beispielhafte Entwicklung auf dem Gebiet der Verbundwerkstoffe“ aus. Mit diesem Preis ist die Teilnahme an der SAMPE European im Herbst 2020 in Amsterdam verbunden, auf der es dann um die Qualifikation und eine Reise zur Teilnahme zum Internationalen SAMPE Symposium in den USA geht.

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